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Vogelgesang und Vogelklänge

Für diejenigen unter uns, die sich für die Natur interessieren und viel Zeit im Freien verbringen, ist es ein Erlebnis, Vogelgesang zu lauschen. Allerdings erreicht das Erlebnis eine neue Dimension, wenn die singenden Vögel benannt werden können. Denn die Natur hat tausend neue Stimmen. Die Landschaft lebt auf und wird reicher und vielfältiger, wenn Sie in der Lage sind, die Vögel zu unterscheiden - allein anhand ihrer Stimme. Wir wissen, dass sie da sind, auch wenn wir sie nicht sehen können, und unsere Verbindung zur Natur wird immer enger.

Warum singen Vögel?

Die Gesänge und anderen Geräusche der Vögel haben immer einen Sinn und Ornithologen und Wissenschaftler haben versucht, die filigrane musikalische Sprache der Vögel zu verstehen. Wir werden nie genau herausfinden, was die verschiedenen Arten mit ihrem vielseitigen Klangrepertoire zum Ausdruck bringen möchten. Forscher haben jedoch die allgemeine Bedeutung dessen dekodiert, was die Vögel wirklich sagen, wenn sie miteinander kommunizieren.

Die Vogelgesänge sind expressiv und vielfältig. Ihre allgemeinen Funktionen sind:
- Markieren des Reviers
- Anlocken und Erobern von Weibchen der gleichen Art
- Warnung der Artgenossen und des Nachwuchses bei Bedrohungen und Gefahren
- Kontakt mit dem Schwarm oder anderen Individuen halten

So, wie unsere Sprache von entscheidender Bedeutung für unsere Kommunikation ist, haben die einzelnen Vogelarten unterschiedliche Klänge mit verschiedenen und spezifischen Bedeutungen. Die Klänge sind vielfältig. Sie reichen von dem unglaublichsten schönen Lied bis zu sehr unangenehmen Klängen, und sie drücken sich im einem Solo oder als Chor eines ganzen Vogelschwarms aus.

Vögel singen auf unterschiedliche Art und Weise. Einige Vögel wiederholen den gleichen Vers wieder und wieder, während andere lange, wechselnde Klangbilder komponieren. Grauammer, Goldammer, Buchfink, Fitis und viele andere Arten singen kurze Lieder von 2-3 Sekunden. In der Regel wird das gleiche Lied praktisch ohne Veränderung wiederholt. Andere Arten, wie zum Beispiel der Schilfrohrsänger, der Teichrohrsänger, die Feldlerche und der Star singen Lieder von bis zu mehreren Minuten Länge mit immer wieder neuen Variationen. Warum diese Unterschiede? Das bedeutet, dass eine Verbindung zu der Funktion des Liedes besteht. Es variiert je nachdem, ob es zu Verteidigungszwecken oder zum Anlocken von Weibchen gesungen wird.

Wenn ein männlicher Singvogel das Lied zur Verteidigung seines Territoriums singt, ist es wichtig, zu hören und zu bestimmen, ob sich andere Männchen in der Nähe befinden. Es ist vermutlich schwierig, gleichzeitig zu hören und zu singen. Also muss der Vogel kurze Lieder singen, mit langen Pausen dazwischen, um zu lauschen. Es ist auch wichtig, dass die benachbarten Männchen seinen Gesang erkennen können, damit sie ihn nicht versehentlich für einen Fremden halten, der attackiert werden muss. Er muss deshalb ein eher einfaches Lied mit wenig Variationen singen, um sicherzustellen, dass die Nachbarn sich daran erinnern. Gleichzeitig bewegt er sich in seinem Territorium umher. Forscher haben entdeckt, dass Vögel, die singen und sich in ihrem Hoheitsgebiet umher bewegen, versuchen, rivalisierenden Männchen den Eindruck zu vermitteln, dass bereits mehr als ein Männchen in diesem Gebiet wohnen. Dies vermittelt den anderen Männchen der gleichen Spezies, dass sie ihre Bemühungen sich niederzulassen aufgeben sollen.

Der männliche Vogel wird anders singen, wenn er bezweckt, ein Weibchen anzulocken. Es ist nicht nötig, innezuhalten und zu hören, und so ist er in der Lage, für längere Zeiträume zu singen. Es ist nicht so wichtig, ob das Lied simpel oder individuell erkennbar ist. Vielmehr ist es wohl besser, so viele Variationen wie möglich zu verwenden, da dies die Weibchen anzuziehen scheint.

Daher hilft die Absicht hinter dem Lied dabei, sein Muster zu bestimmen: Die Verteidigung des Reviers erfordert kurze und einfache Lieder, wohingegen zum Anlocken von Weibchen lange und abwechslungsreiche Lieder notwendig sind. Viele Arten haben vermutlich einen Kompromiss gefunden, der entwickelt wurde, um beide Zwecke bestmöglich zu erfüllen. Andere Arten haben mehrere Liedformen für verschiedene Anlässe.

Wie singen die Vögel?
Vögel haben keinen Kehlkopf mit Stimmbändern, sondern vielmehr eine Art Ballon (Syrinx) am unteren Ende der Luftröhre. Dies ist der Grund, warum ein Hahn noch kräht, wenn sein Kopf abgehackt wird - der Stimmapparat ist immer noch mit den Atemwegen verbunden. Eine Klanganalyse der Vogellieder offenbart oft zwei simultane Töne. Vögel singen Duette mit sich selbst! Der Grund hierfür ist, dass die Vogelklänge mit zwei dünnen Membranen mit der Syrinx verbunden sind. Die Klanganalyse zeigt auch, dass eine Vogelstimme eine Lautstärke von beeindruckenden 110 dB in starken Passagen erreichen kann - das entspricht dem Klang einer lauten Autohupe.

Die Warteschlange der Vögel am Morgen
Das Singen am Morgen ist am besten - insbesondere am frühen Morgen. Bevor wir überhaupt aus unseren Betten aufstehen, sind die Vögel, was das Singen angeht, am aktivsten. Die relative Luftfeuchtigkeit ist niedrig, die Temperatur ist ebenfalls niedrig und der Wind ist in der Regel schwach, all das in Kombination schafft optimale Bedingungen für den Gesang. Ein weiterer Grund für das Singen in den frühen Morgenstunden ist, dass zu dieser Zeit die Insekten - die Hauptnahrungsquelle in der Brunftzeit - noch nicht aktiv sind und es noch nicht hell genug ist, sie zu finden. Im Morgengrauen ist es wahrscheinlich auch wichtig, potentiellen Rivalen zu zeigen, dass das Territorium noch besetzt ist.

Ein Frühlingsmorgen beginnt mit einem Gewirr aus Vogelgezwitscher. Alle Vögel singen gleichzeitig. Wie werden die einzelnen Männchen überhaupt herausgehört? Die Antwort ist einfach: Das Vogelmännchen wartet, bis der Chor pausiert. Vor allem vermeidet es das Singen, wenn seine Artgenossen zwitschern. Was in dem menschlichen Ohr wie ein Wirrwarr von Vogelstimmen klingt, ist eigentlich ein Orchester. Hören Sie auf das benachbarte Buchfinkmänchen, das Goldammermännchen und das Dorngrasmücke oder andere Arten mit kurzen Liedern. Sie werden sie selten gleichzeitig singen hören. Die Lieder werden geschickt in den Pausen der Nachbarn gesungen. Ein Vogelmännchen wird nicht zu singen beginnen, wenn eine andere Spezies gerade mit lautem und langem Gesang begonnen hat. Das Phänomen zeigt sich deutlich, wenn ein Zaunkönig dem Chor beitritt. Dieser kleine Vogel singt lange und unglaublich stark und übertönt so alle anderen Laute. Wenn ein Buchfink in der Nähe ist, beginnt dieser sein Lied sofort nach den extremen Ausdrucksformen des Zaunkönigs. In anderen Worten stimmt er seine Verse in den Pausen des Zaunkönigs an und beendet sie, bevor dieser sein Lied fortsetzt.

Vogelstimmen in Wald und offenem Feld
Jede Musik benötigt die entsprechende Akustik. Die Lebensräume der Vögel können akustisch gesehen in zwei Gruppen eingeteilt werden: den Wald und das freie Feld.

In einem Wald dämpfen Bäume und Blätter den Klang und streuen ihn. Zudem kommt es im Wald oftmals zu Echos - und dieser Echoeffekt bedeutet, dass schnelle Lautketten miteinander verschmelzen und der Empfänger nicht in der Lage ist, sie zu unterscheiden. Aus diesem Grund neigen Waldvögel zu schnellen Passagen in ihren Liedern. Im tropischen Regenwald singen Vögel oft lange, tiefe Pfeiftöne. Dies sind die Klänge, welche die dichten Baumkronen am besten durchdringen.

Im freien Feld können die Vögel es sich erlauben, schnelle Klänge zu verwenden. Durch die mehrfache Wiederholung jedes Liedelements und das schnelle Singen kann der Empfänger den Großteil des Liedes hören, auch wenn Wind oder Luftbewegungen einzelne Passagen verzerren.

Akustik ist von großer Bedeutung für die Liedstruktur - auch innerhalb bestimmter Arten. Kohlmeisen klingen in einem dichten Wald eher ähnlich, auch wenn sie tausende Kilometer voneinander entfernt leben. Andererseits kann das Lied der Kohlmeise im Umkreis von ein paar Kilometern sehr variieren, wenn das akustische Klima von dichtem Wald zu einer offenen Landschaft wechselt. Die Vögel passen sich an das akustische Klima an, weil die Männchen, welche die am besten angepassten Lieder singen, ihre Botschaft am weitesten senden - und damit am erfolgreichsten einen Paarungspartner anziehen und andere Männchen vergraulen.

Vogelgesang muss erlernt werden - dies gilt auch für Vögel
Vögel werden nicht mit Vogelgezwitscher in ihrem Schnabel geboren. Der Gesang muss gelernt werden. Wenn flügge gewordene Vögel von ihren Artgenossen in jungem Alter getrennt werden, lernen sie das Singen nicht.

Die meisten Arten sind nur für eine kurze Zeit ihres Lebens (die ersten drei Monate bis zu einem Jahr) dem Lernen des Gesangs aufgeschlossen. Einige Arten lernen ihre Lieder in ihrem ersten Sommer und erinnern sich das nächste Jahr daran, bevor sie zu üben und zu wiederholen beginnen.

Junge männliche Vögel haben wahrscheinlich eine angeborene Vorlage für den Klang des Liedes ihrer Spezies. Diese Vorlage hilft ihnen, ihre Aufmerksamkeit auf die Lieder der anderen Artgenossen zu richten, um immer mehr Details in die Vorlage einzuarbeiten. Am Ende wissen sie, wie sie singen sollen. Dieser Vorgang erfolgt in dem sensiblen Zeitraum, der, wie bereits erwähnt, eher kurz ist und oft vor der Übungsphase endet.

Die Übungsphase findet in der Regel im nächsten Frühjahr statt. In dieser Phase vergleichen die Vögel ständig ihre eigenen Lieder - durch das Ohr gehört - mit der Vorlage und fahren mit dem Üben fort, bis Lied und Vorlage übereinstimmen.

Vogelgezwitscher ist ein Naturerlebnis
Vogelgesang kündigt den Frühling an und sagt uns, dass der Sommer näherkommt. Wenn die Amsel die ersten Verse singt und die Feldlerche trillert, ist ein dies sicheres Zeichen dafür, dass die dunkle Jahreszeit vorbei ist. Der Vogelgesang in Frühling und Sommer ist ein faszinierendes Naturereignis. Die meisten Leute erkennen nur einige Vogelarten anhand ihres Gesangs. Wie viele Leute wissen z.B., wie der Kuckuck oder die Nachtigall aussieht? Vogelgesang ist ein wichtiger und wertvoller Bestandteil unseres täglichen Lebens und unserer Erlebnisse in der Natur. Stellen Sie sich vor, dass das Gezwitscher des Haussperling in der Hecke, das Gurren der Ringeltaube und das klare Trillern der Blaumeise auf dem Apfelbaum verschwindet - das Leben wäre sehr viel ärmer und schlechter!

Erfahren Sie, wie man die Stimmen der Vögel erkennt
Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, das Lied und andere Klänge der verschiedenen Vogelarten zu lernen und zu erkennen. Nun, wie können Sie dies lernen? Das Beste ist natürlich, von einem Meister zu lernen. Nehmen Sie einen erfahrenen Vogelliebhaber auf Ihre Wanderungen mit, welcher die Klänge der Natur identifizieren kann. Doch wie viele Menschen kennen eine solche Person? Das ist der Punkt, bei welchem diese Website Ihnen sehr helfen kann. Und die Website ist nicht verärgert, weil Sie immer wieder nachfragen, wie der Buchfink klingt. Denken Sie jedoch daran, dass die Klänge auf der Website nur ein Beispiel eines einzelnen Exemplars sind. In der Wirklichkeit variieren die Klänge von Vogel zu Vogel ein wenig, also sollten Sie nicht allzu sehr auf die kleinen Unterschiede zwischen den Klangbeispielen auf der Website und dem Vogel in Ihrem Garten oder dem Wald achten.

Vogelstimmen sind für die meisten Menschen schwieriger im Gedächtnis zu behalten als das Erscheinungsbild des Vogels. Es kann eine lange Zeit in Anspruch nehmen, zu lernen, wie Sie den Klang und die Rufe erkennen, aber es ist ein spannender, lustiger und schöner Zeitvertreib. Viele Arten haben sehr charakteristische Klänge und sind so leichter zu erkennen, während die anderen entweder unbekannt oder sehr schwer zu erkennen sind. Einige Vögel geben auch Töne von sich, die denen anderer Arten sehr ähnlich sind. Es ist also eher die Regel als die Ausnahme, dass Sie mit dem Stimmenlernen wieder von vorne beginnen müssen, wenn der Chor jedes Jahr erneut einsetzt

Am besten lassen sich die Vogelstimmen zu Beginn des Frühjahrs lernen, bevor all die Zugvögel kommen und die Bäume blühen. Lernen Sie zunächst die gängigen Vogelstimmen. Wenn Sie in der Lage sind, die Stimmen der meisen, der Kleiber und der Spechte zu erkennen, wird das Klangbild nicht zu verwirrend sein - Sie können bereits einige Arten erkennen und sich so auf die neuen und unbekannten Klänge konzentrieren.

Wenn Sie Vogelgezwitscher erkennen möchten, sollten Sie feststellen, wie es aufgebaut ist. Es wird Ihnen helfen, den Gesang auf der Basis von Struktur, Tonhöhe, Länge, Geschwindigkeit, Stärke und Timbre zu analysieren.

Struktur
Bei einigen Arten singen alle Männchen die gleiche Melodie. Sie sind am leichtesten zu lernen. Beispiel: Goldammer.
Andere Arten singen ein rhythmisches Lied. Diese Vogelarten sind schwieriger zu erkennen, da mehrere Arten ähnliche Gesänge singen. Beispiel: Kohlmeise.
Eine dritte Gruppe komponiert eher frei, aber singt in einer Form. Dies bedeutet zum Beispiel, dass die Länge des Liedes immer die gleiche ist, oder dass alle Verse das gleiche Intro haben. Beispiel: Rotschwänzchen.
Schließlich gibt es noch Komponisten, die frei singen, aber nicht so frei, dass Weibchen ihrer Art sie nicht erkennen würden. Um die Sänger dieser Gruppe zu bestimmen, ist es notwendig, die Länge des Liedes, die Tonhöhe, das Tempo und das Timbre zu analysieren. Beispiel: Gelbspötter.

Tonhöhe
Hoch: Wintergoldhähnchen.
Mittel: Fitis.
Tief: Amsel.

Länge
Die Länge des Liedes kann ein wichtiger Indikator bei der Bestimmung sein, welchen Vogel Sie hören. Viele Arten haben eine sehr spezifische Liedlänge.
Kurz (1-2 Sekunden): Dorngrasmücke.
Mittel (3-4 Sekunden): Buchfink.
Lang (5-10 Sekunden): Zaunkönig.
Endlos (sehr lang): Zilpzalp.

Geschwindigkeit
Obwohl die meisten Vögel in einem mittleren Tempo singen, kann es manchmal nützlich sein, auf die Geschwindigkeit zu achten, um einen Vogel zu identifizieren.
Langsam: Amsel.
Mittel: Fitis.
Schnell: Gartengrasmücke.

Stärke
Schwach: Wintergoldhähnchen.
Mittel: Haussperling.
Kräftig: Nachtigall.

Timbre
Viele Arten singen mit einem sehr charakteristischen Timbre. Es ist nicht möglich, das spezifische Timbre einer Art mit einigen Worten zu beschreiben, und sie auseinander zu halten erfordert oft Erfahrung und eine musikalische Neigung. Hier sind drei Beispiele zu den grundlegenden Unterschieden.
Unangenehm: Grünfink.
Regelmäßig: Zilpzalp.
Angenehm: Mönchsgrasmücke.

Die Vögel haben sehr unterschiedliche Klänge
Das Lied und die Rufe der Vögel sind einige der besten Indikatoren bei der Unterscheidung der verschiedenen Arten. Die meisten Arten können sogar ausschließlich auf der Grundlage des Rufes oder des Liedes erkannt werden, und wenn etliche Vogelarten vertreten sind, ist es einfacher, den Vogel zu sehen statt zu hören. Dies gilt insbesondere für Arten, die scheu sind oder in einem Versteck leben. Die Laute der Vögel kann man grundsätzlich in zwei Hauptgruppen aufteilen: Lied und Ruf.

Das Lied ist oft melodiös und kann lang sein oder oft wiederholt werden. Das Lied wird in der Regel von dem Männchen gesungen, um das Revier zu verteidigen und ein oder mehrere Weibchen anzulocken. Manchmal wird das Lied durch Balzverhalten untermalt, bei welchem der Vogel mit den Flügeln schlägt oder bei einem sogenannten Balzflug singt. Einige Arten sind gute Imitatoren und in der Lage, alle möglichen Klänge ihrer Umgebung oder anderer Vögel zu imitieren.

Die Rufe bestehen aus einer großen Gruppe von Klängen, die das ganze Jahr über verwendet werden und daher oft zu hören sind. In unterschiedlichen Situationen werden verschiedene Klänge verwendet, doch der gleiche Klang kann in mehreren Situationen genutzt werden, wie z. B. der gleiche Klang als Kontakt- und Flugruf:

Lockrufe locken einen Vogel der gleichen Spezies an.

Kontaktrufe werden untereinander verwendet oder um den Schwarm zusammenzuhalten. Es gibt einen fließenden Übergang zwischen Lockrufen und Kontaktrufen.

Flugrufe werden verwendet, wenn der Vogel abhebt oder fliegt und sie haben die gleiche Funktion wie die Lock- und Kontaktrufe.

Alarmrufe bringen Unsicherheit und Unruhe aufgrund einer möglichen Gefahr zum Ausdruck. Oft sind diese Rufe weich und leise.

Warnrufe warnen vor einer offensichtlichen Gefahr. Sie sind oftmals laut.

Bettelrufe werden von den Jungen verwendet, um die Eltern um Futter zu bitten. Die Jungen des Sperbers und der Waldohreule kann man weithin hören.

Der Klang des Flügelschlagens stammt von dem Schlagen der Flügel in der Luft. Er ist bei bestimmten Arten unverwechselbar, so dass diese Arten allein hierdurch identifiziert werden können. Dies ist beispielsweise bei dem Höckerschwan und der Schellente der Fall.

Trommeln mit dem Schnabel auf einem Ast wird von den meisten Spechten anstelle eines Liedes verwendet.
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